Xtra Filme

Xtra-Film

Genießen Sie ausgewählte Filme aus dem Bereich der Filmkunst.

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Der besondere Film - jeweils Montag und Mittwoch in Ihrem Union-Kino!

 

Russland von oben

FSK 0 126 min Dokumentarfilm Ab dem 06.07.2020
Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die riesigen USA, fast 50mal größer als das kleine Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, in Sichtweite zu Alaska, sind es 11 Zeitzonen und 7.000 Kilometer Luftlinie. Aber nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Russland von oben ist ein bisher einmaliges Unternehmen, die endlosen Weiten aus Vogelperspektive erlebbar zu machen - und dabei kleine Geheimnisse zu entdecken. Im Fluge sind spektakuläre Luftaufnahmen gelungen, von wilden, menschenleeren Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten, Taiga-Wäldern - und harter Arbeit in der Kälte Sibiriens. Gefilmt aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. Russland von oben zeigt erstmals die Metropolen Moskau und Sankt Petersburg aus der Luft, überrascht mit atemberaubenden Tiefblicken aus dem Kaukasus oder dem Altaygebirge, streift über das 200 Kilometer breite Delta der Wolga und die Eisbrecher im arktischen Yamal, schaut den Braunbären der Vulkanregion Kamtschatka beim Lachsfang zu, und den Eisbären-Müttern auf der entlegenen Polarinsel Wrangel bei den ersten Spaziergängen mit ihrem Nachwuchs. Norilsk, die härteste Industriestadt der Welt, wird ebenso entdeckt wie der endlose Baikalsee, die Wale von Sachalin und die Steppen von Kalmückien mit ihren Antilopen-Herden und Pelikan-Kolonien. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. (Quelle: Freddie Röckenhaus)
Verfügbare Formate:
2D
Extra-Film
Morgen 08.07.2020

Little Joe - Glück ist ein Geschäft

FSK 12 106 min Science-Fiction, Drama Ab dem 13.07.2020
Die alleinerziehende Mutter und Wissenschaftlerin Alice hat sich voll und ganz ihrem Beruf verschrieben. Als Biologin hat sie etwas Denkwürdiges erschaffen: Eine purpurrote Blume, die eine ganz einzigartige Wirkung hat - bei idealer Raumtemperatur und ausreichender Zuwendung macht ihr Duft die Menschen glücklich! Heimlich nimmt Alice eine der Pflanzen für ihren 13jährigen Sohn Joe mit nach Hause, sie nennen sie "Little Joe". Doch je weiter die geheimnisvolle Blume wächst, desto mehr verändern sich die Menschen in Alices Umfeld. Ihr Verdacht wächst, dass ihre Schöpfung womöglich nicht so harmlos und glückverheißend ist, wie es ursprünglich geplant war... (Quelle: Verleih)
Verfügbare Formate:
2D
Extra-Film
Montag 13.07.2020
Extra-Film
Mittwoch 15.07.2020

Die Kunst der Nächstenliebe

FSK 0 104 min Komödie Ab dem 20.07.2020
Isabelle ist eine sehr engagierte Frau. Sie hilft bei gemeinnützigen Einrichtungen, eilt von einem Bedürftigen zum nächsten, von der Kleiderspende zur Suppenküche. Isabelle ist einfach süchtig nach Wohltätigkeit, ein wandelndes Helfersyndrom. Mit viel Leidenschaft unterrichtet sie Lesen und Schreiben in einem Sozialzentrum. Ihre Schüler können ihren Methoden zwar nicht immer folgen, doch die Klasse hat Isabelle als über-fürsorgliche Beschützerin akzeptiert. In der Parallelklasse aber unterrichtet die junge und kluge Elke, die mit ihren modernen Methoden Alphabetisierungs-Wunder bewirkt. Wenn auch ungewollt, lockt Elke damit Isabelles Schüler in ihren Kurs. Und plötzlich ist es mit Isabelles Sanftmut vorbei. Sie ist eifersüchtig und kann den Gedanken nicht ertragen, von ihren Schützlingen verlassen zu werden. Isabelles Eifer gerät außer Kontrolle. Schnell verfällt sie auf noch größere Anstrengungen, um ihre Schüler von ihren unbegrenzten Großzügigkeits-Ressourcen zu überzeugen: sie lässt sich auf das waghalsige Abenteuer ein, ihre teilweise noch nicht alphabetisierten Schüler kostenlos in die Fahrschule zu schicken. Mit einem zur Mildtätigkeit erpressten Partner gründet Isabelle die erste soziale Fahrschule. Doch dann sind es diejenigen Menschen, die ihr am nächsten sind, die ein wenig mehr von ihrer sonst so maßlos verteilten Großzügigkeit und Liebe einfordern: ihre Familie. (Quelle: Verleih)

Butenland

FSK 12 86 min Dokumentarfilm Ab dem 27.07.2020
Als Milchbauer in dritter Generation versorgt Jan Gerdes auf seinem Hof im Norden Deutschlands dreißig Kühe und verkauft erfolgreich Biomilch und Käse. Doch er hadert mit seinem Gewissen, als er seine Kühe bei sinkender Milchleistung an den Schlachthof verkaufen muss. Nach Burnout und Scheidung trifft er den Entschluss, seinen Hof aufzugeben. An dem Tag als alle Kühe zum Schlachthof gebracht werden sollen, fehlt der Platz für die letzten zwölf. Anstatt einen neuen Transport zu bestellen, fassen er und seine Partnerin Karin Mück den Entschluss, die Kühe auf dem Hof zu behalten. Es ist die Geburtsstunde von Hof Butenland. Anfang der 80er Jahre zählt Karin zu den ersten TierbefreierInnen, die Hunde, Katzen, Affen und andere Tiere aus Versuchslaboren retten und die Zustände dort öffentlich machen. Bis sie bei einer Aktion von einem Sondereinsatzkommando verhaftet und als Mitglied einer terroristischen Vereinigung angeklagt wird. Nach 5-wöchiger Isolationshaft wird Karin zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Paul sollte im Alter von zwei Monaten wegen einer Kälbergrippe geschlachtet werden, Uschi weil sie sich weigerte, gemolken zu werden und Lillja überlebte die Geburt ihres ersten Kalbes fast nicht. Auf Butenland leben sie heute zusammen mit vielen anderen ehemaligen Nutztieren auf Augenhöhe mit den Menschen - ohne einen Nutzen erfüllen zu müssen. Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint. Jan Gerdes und Karin Mück entwerfen mit ihrem Projekt ein Gegenmodell zur Nutztierhaltung, bei dem die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen, fernab jeglicher wirtschaftlicher Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt zeigt zwei Menschen, die sich für Tiere einsetzen, hält Momente des Glücks und der Trauer fest, und hinterfragt den gegenwärtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft. (Quelle: Verleih)

La Gomera

FSK 16 98 min Thriller Ab dem 03.08.2020
Der Polizist Cristi (Vlad Ivanov) lässt sich mit der Mafia ein und fliegt auf. Nun folgen ihm verdeckte Ermittler auf Schritt und Tritt und hören seine Wohnung ab. Daher gibt sich die schöne Gilda (Catrinel Marlon) als seine Geliebte aus und drängt ihn zu einer Reise nach La Gomera. Cristi soll die geheime Pfeifsprache der Inselbewohner lernen, damit er trotz Überwachung mit der Gaunerbande kommunizieren kann. Pfeifend versuchen sie den Matratzenfabrikanten Zsolt (Sabin Tambrea) aus dem Gefängnis zu befreien, denn der ist der einzige, der weiß, wo die 30 Millionen des letzten Coups versteckt sind. Doch alle Beteiligten spielen ein doppeltes Spiel und bald geraten die Ereignisse außer Kontrolle. (Quelle: Verleih)

La Vérité - Leben und lügen lassen

FSK 0 107 min Drama Ab dem 10.08.2020
Die französische Filmdiva Fabienne hat eine Autobiografie veröffentlicht, in der sie von ihrem perfekten Familienleben schwärmt und ihre hingebungsvolle Mutterliebe zu ihrer Tochter beschreibt. Lumir, die mittlerweile als Drehbuchautorin arbeitet und bereits seit einigen Jahren mit Ehemann Hank und dem gemeinsamen Kind in New York lebt, hat allerdings ganz andere Erinnerungen an die Kindheit: Stets wollte die Mutter im Mittelpunkt stehen - ohne Rücksicht auf andere oder gar ihr Kind. Nun will Lumir ihre Mutter mit der Wahrheit konfrontieren... (vf)

Anders essen - Das Experiment

FSK 0 88 min Dokumentarfilm Ab dem 17.08.2020
Unsere Art zu essen belastet das Klima. Doch wie groß ist die CO2-Last tatsächlich und stimmt die Behauptung, dass unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen? Für den Film Anders essen - Das Experiment wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen - und die die Industrie u.a. zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Es entsteht ein Feld von 4.400 m2 Größe, die Fläche eines kleinen Fußballfeldes, das der "durchschnittliche" Bürger benötigt. Zwei Drittel davon liegen im Ausland. Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde. Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last. Ein Experiment, das Mut macht. Ein Film, der zeigt, wie es gehen könnte. (Quelle: Verleih)